Deutschrand

17. September 2018

Der Begriff Heimat hat Hochkonjunktur. Dabei wäre Heimat da am konkretesten, wo ich mir eine Wohnung leisten kann.

Der Begriff der Heimat hat seine Unschuld verloren, er ist nicht mehr nur eine harmlose Form der sentimentalen Selbstverortung, sondern ein Begriff der politischen Abschottung geworden. In dieser Eigenschaft wird er von den Kosmopoliten auch kritisiert, die dagegen Weltoffenheit und Toleranz halten. Allerdings ist das nicht weniger weltfremd, da Solidarität stets auf soziale Exklusivität angewiesen ist. Es gibt keine solidarische Weltgemeinschaft

Koppetsch, Hamburg, Heimat, Fraktur

Die Kosmopoliten nutzen andere Möglichkeiten der Abschottung?

Sie bewohnen die attraktiven Kieze und Innenstadtquartiere, die inzwischen so hohe Mieten und Immobilienpreise aufweisen, dass sich soziale Exklusivität wie von selbst einstellt. Zu den wirkungsvollsten kosmopolitischen Grenzanlagen gehört die kapitalistische Ausrichtung des Lebensstils. Kulturelle Offenheit wird somit kompensiert durch ein hochgradig effektives Grenzregime, das über Immobilienpreise und Mieten, über ein sozial und ethnisch hoch selektives Bildungswesen sowie über den Zugang zu exklusiven Freizeiteinrichtungen und Clubs gesteuert wird. Die Abgrenzung erfolgt nicht nach außen, denn hoch qualifizierte MigrantInnen sind hier selbstverständlich willkommen, sondern nach unten.

Für die Kosmopoliten, die Welterfahrenen, bedeutet Heimat allenfalls die Liebe zum regional produzierten Schwarzbrot?

Ja, und die Heimatsuchenden betrachten sie mit Herablassung. Aber sie haben gut reden, da sie zumeist keine Berührungspunkte mit Migranten aus dem globalen Süden aufweisen. Die Perspektive auf die Dinge ändert sich umgehend, wenn ich mit Asylsuchenden in Konkurrenz um Sozialtransfers, Wohnungen, Sexualpartner oder Jobs treten muss.

(Soziologin Cornelia Koppetsch in einem TAZ-Interview, Juli 2018)

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Entebbe

6. Juli 2017

Am Jahrestag der Operation Entebbe wurde im Volkshaus Zürich eine Diskussionsrunde über die Anti-Israelische Organisation BDS (Boycott, Divestment, Sanctions) abgehalten. Vor der Tür äusserten die BDS-Aktivisten ihre «Apartheid»-Vorwürfe plakativ, drinnen gab es einen zunächst theoretisch-historischen Diskurs über die Hintergründe und Entstehung von BDS. Darüber hinaus wurde das Verhältnis der Linken zu Israel beleuchtet und an Entebbe 1976 und den Golfkrieg 1990/91 erinnert, was in beiden Fällen zu erbitterten Auseinandersetzungen innerhalb der emanzipatorischen Linken führte. Bei der Flugzeugentführung 1976 fand unter massgeblicher Beteiligung westdeutscher Kämpfer eine Selektion von Israelischen Staatsbürgern statt. 1990 ging es um das Existenzrecht Israels angesichts irakischer Scud-Raketenangriffe. Laut Referent Alex Feuerherdt sollte es gerade für aufgeschlossene Linke die vornehmste Aufgabe sein, den reflektorischen Antisemitismus in der Linken gesamthaft zu hinterfragen.

Der 2005 u. a. von Omar Barghoudi gegründete BDS fordert den völligen Abbruch aller Gespräche mit Israel, Stichwort Antinormalisierungskultur. Der Staat Israel fungiert in BDS-Augen als kollektiver Jude, wird in Kollektivhaft genommen und gilt als Paria-Staat. Letztlich ginge es BDS gar nicht um die Belange der Palästinenser, sondern um die Existenz Israels. Wie auch in der jüngst von ARTE-TV zunächst nicht ausgestrahlten Dokumentation deutlich gemacht wurde, entstanden aus anfänglich 500.000 bis 700.000 Flüchtlingen über die Vererbung des Flüchtlingsstatus heute 5 Millionen palästinensische «Heimatvertriebene». Eine eigenständige UN-Organisation (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East/UNWRA) kümmert sich ausschliesslich um deren Belange, wird vom Westen alimentiert und ist nach der palästinensischen Regierung der grösste Arbeitgeber in Gaza und Westjordanland. Für den ganzen Rest der momentan weltweit 65 Millionen Flüchtlingen fungiert übrigens der eigentlich zuständige UNHCR!

Aus dem Finanztopf der UNWRA finanzierte Lehrer, Schulbücher und Schulen sorgen weiter für eine einseitige Tradierung der historischen Ereignisse, wo nur dem Palästinensischem Volk ein Heimatrecht zugesprochen wird, nicht aber der ebenfalls lange ansässigen jüdischen Bevölkerung. Gleichzeitig bleibt unklar wohin und wie die Geldströme fliessen, da UNWRA quasi von den Palästinensern selbst ohne UN-Kontrolle geführt wird. Im Gegensatz zur palästinensischen Gesellschaft und den arabischen Nachbarstaaten existiert in Israel eine vergleichsweise offene Gesellschaft, die palästinensische Bevölkerung hingegen wird als Faustpfand von Israel-Gegnern missbraucht.

Obwohl der BDS sich weitgehend um sich selbst dreht und bislang keine wirtschaftspolitischen Erfolge erreichen konnte, bleibt er eine Gefahr für ausserhalb Israels lebende Juden wegen der einseitigen Stimmungsmache und schafft so ein Klima von Hass und Antisemitismus.


Bitte um Mithilfe

25. März 2017

Die Frisurenpolizei sucht dringend diese flüchtigen Brüder:

Frisurenpolizei, RTL, Ehrlich Brothers

Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Gesuchten
führen, werden mit zwei Wochen Dauer-RTL belohnt.


Shit happens

15. Oktober 2016

from A to Z


Nachspiel

14. Juli 2016

Emanzipation — eine Abseitsfalle

Was ich an Fussball mag? Die einfache Intelligenz seiner Weisheiten.
Der Ball ist rund. Mmmmmmmhhh.
Das Spiel dauert neunzig Minuten. Uuuhhh!
Das Runde muss ins Eckige. Yeeeah!
Ööööööhhh. [Liebe LeserInnen, Sie lesen einen Gröhltext. Gröhlen Sie ruhig mit, wenn Sie «Öööööööhhhhhh» lesen.]

«Ein totes Pferd springt halt nur so hoch, wie es muss» (Oliver Kahn)

Ich weiss noch, als Frank Ribéry das erste Mal rosa Fussballschuhe trug. Mit der Anmut eines starken Mädchens wirbelte er über den Platz und verzauberte die Welt mit einem «Ja, das sind pinke Schuhe, na und?» Oder sagen wir: «Alors, quoi?»
Ich dachte damals, es war 2008, jetzt ist die Welt vielleicht bereit, für ein Mädchen, das Fussball spielt und Fussballfan ist — und dabei nicht nur an hottie Beckham denkt oder lesbisch ist. Aber Schubladendenken, Alter! Ich werde beim Fussballfachsimpeln immer noch gefragt, ob ich überhaupt die Abseitsregel verstehe.
Das tue ich: Immer, wenn ich kurz vorm Tor stehe und denke: «Jetzt!»
JETZT! Eine Flanke zu mir, und ich mach ihn rein, und dann Ööööööööööhhh!
Dann kommt der Schiri und sagt, ich sei meinem Gegner zu weit voraus gewesen.
Klar bin ich meinem Gegner zu schnell! Hast du dir den mal angesehen?
Emanzipation. Das ist die ewige Abseitsfalle.

Ich weiss noch, als ich in der Grundschule den besten Fussballspieler unserer Schule getunnelt habe. Wie stolz ich war! Und wie wütend, als er es verleugnet hat, weil ich ein Mädchen bin. Ich musste ihn erst verprügeln und ins Klo tunken, bis er zugab, dass ein Mädchen ihn getunnelt und besiegt hat.
Ich weiss noch, wie ich die Jungs damals ausgelacht habe, wenn sie mich mit einem einfachen Übersteiger ausspielen wollten. Und ich weiss noch, wie sie fast vor Schreck umgefallen sind, wenn ich — obwohl ein Mädchen — wusste, dass ein Übersteiger «Übersteiger» heisst und plötzlich mit einem «hahaa Übersteiger oder was? Da musste bei mir früher aufstehen!» — zack — an ihnen vorbei zog, mich durchdribbelte, ins Tor schoss und: Ööööhhhh!

Ich weiss noch, wie ich dann ein bisschen Respekt für mein Geschlecht erspielt hatte und wie Melanie, die mitmachte, weil das europameisterschaftsbedingt gerade «in» war, alles wieder kaputt machte, als sie sagte: «Hey! Das ist unfair. Ich hatte doch grad den Ball!», während ihr jemand regelkonform den Ball abnahm.

Ich weiss noch, wie cool ich es fand, dass bei den «Wilden Kerlen» ein Mädchen mitspielte: Vanessa — und wie dumm, dass sie zwar supergut war, aber hauptsächlich der Liebesgeschichte im Plot diente und alle anderen nichts Besseres zu tun hatten, als sich ständig in sie zu verlieben.
Ich weiss noch, wie ich nicht so gut drin war, zu danteln (so heisst das in Bayern, wenn man den Ball mit dem Fuss balanciert) und ich habe so manchen Ball verspielt, weil ich mir überlegte, mit welcher meiner Brüste ich ihn jetzt annehmen soll.

Ich weiss noch, wie schwierig es war, sich mit Mädchen während der WM über Fussball zu unterhalten, weil die das nur alle vier Jahre machen und nicht das richtige Vokabular hatten und es am Ende doch um die Frisur von Gomez, die Glubschaugen von Özil und die H&M-Werbung von Beckham ging.
Ich weiss noch, dass das dunkelste Kapitel meines Leben wohl das war, in dem ich mich von meinen Freundinnen anstecken liess und auf Cristiano Ronaldo stand. Ich weiss noch, dass ich mir ab und zu mal erträumte, Profifussballerin zu werden. Ich weiss noch, wie eine Freundin mir erzählte, sie würde viel lieber Spielerfrau werden. Ouuuuuuuuuh!
Ich weiss noch, wie Sepp Blatter, das Arschloch, mal sagte, Frauen sollten femininere Höschen tragen, um den Frauenfussball attraktiver zu machen.

Doch ich habe mich auf allen Plätzen tapfer geschlagen.
Alles, was ich wollte, war, nicht wie diese Mädchen auszusehen, denen der Ball auf Parkwiesen — während sie sich gerade über die neue Ausgabe der «Vogue» austauschen — immer auf den Kopf fliegt, weswegen sie dann rot werden und sich schämen. Die dann immer noch röter werden, weil sie den Ball zurück schiessen sollen und sich nicht trauen. Und dann letztlich den Ball mit dem Knie in die entgegengesetzte Richtung befördern, dabei ausrutschen und noch röter werden.
«I feel you, girl», denke ich mir dann immer, weil mir das natürlich auch schon passiert ist und ich weiss, es liegt nicht an der Periode, den Brüsten, den Genen, sondern einzig allein am Druck, im richtigen Moment so zu glänzen wie die Frise von Granit Xhaka.
Es ist superschwierig, sich als Frau auf dem Platz zu behaupten.
Pokalfieber, Schweizer Meister PokalEs ist superschwierig, sich als Frau mit Jungs ein EM-Finale anzusehen. Jeder Kommentar könnte dümmlich und unqualifiziert wirken und dann auf das Geschlecht zurückgeführt werden. Und es ist noch viel schwieriger, sich ein EM-Finale mit Jungs und ihren Freundinnen anzusehen, weil die oft eine Allianz der offenen Dummheit mir dir schliessen wollen und laut so Sachen sagen wie «iiih, wieso wird der da jetzt eingewechselt, der andere war viel hübscher».
Aber ich habe mir geschworen: Das nächste Mal, wenn deine Freundin wieder jegliche Kredibilität für unser Geschlecht aus dem Raum nimmt, dann werde ich aufstehen. Ich werde kämpfen — gegen den Abstieg. Ich werde sagen:
«Ich weiss, dass ihr alle glaubt, dass ich nicht weiss, was da gerade abgeht! Ich weiss, dass ihr glaubt, ich hoffe nur auf ein Tor, damit sich einer von den Spielern auszieht. Ich weiss, dass ihr nicht mit mir über Fussball reden möchtet — nicht einmal darüber, was Jogi Löw während des Spiels gegen die Ukraine mit der Hand in seiner Hose gemacht hat, und ob das ok ist oder nicht… Aber ich sag euch eins: Wenn unser Team ein Tor schiesst… Dann habe ich die gleichen Tränen in den Augen, ich spüre die gleiche Erleichterung, die gleiche Gänsehaut auf meinen Armen und jah — auch auf meinen Brüsten!»
Ich werde kämpfen. Für die weibliche Reputation im Fussball! Dafür, dass blonde, gutaussehende Frauen wie ich sich in eine Kneipe setzen können und mitgröhlen können, öööööööhhh, ohne dabei strafend, mit dem «Bewahre-dein-Gender!»-Blick angesehen zu werden.
Und ich werde gut dabei aussehen. Wie ein Einhorn. Wie ein Ribéry, der als erster Fussballprofi der Geschichte pinke Fussballschuhe auf dem Platz trug.
Vielleicht werde ich auch nicht gut aussehen. Wie eines der Rot-werd-Mädchen im Park und weniger wie ein Einhorn. Mehr wie ein totes Pferd. Aber ich werde nicht aufgeben. Denn wie Oliver Kahn einst sagte: Ein totes Pferd springt nur so hoch wie es muss!

© Fatima Moumouni *1992, weder blond noch blöd


Gentechnik

9. Juni 2016

Der Paläogenetiker Johannes Krause gibt in der TAZ einen kurzen Überblick über die genetische Menschheitsgeschichte in Europa:

Gentechnik, Paläogenetik, Genetiker, Steinzeit, Eiszeit, Einwanderung, Menschwerdung, Völkerwanderung

Mehr genetisches Material gibt es dort.


European Contest

14. Mai 2016

Bilder sind fordernd, oft manipulativ und verwirren meist die Sinne.

Ich merk es genau, doch kann es kaum glauben —
wir werden verwundet durch das was wir sehen.

(Tocotronic 2002)

Der offensichtliche Subtext der Flüchtlingsproblematik ist längst im schockierenden Foto jenes erschöpften Menschen hinterlegt, welcher den Strand der Kanarischen Inseln erklimmt, während im Hintergrund in dezenter Unschärfe Touristen urlauben. Diese schön entlarvende Momentaufnahme datiert bereits von Mai 2006!

Refugees welcome

Verblüfft und hingerissen war ich nun durch eine Performance im ersten Halbfinal vom ESC 2016, als eine engagiert auftretende schwedische Tanz-Companie dem aktuellen Flüchtlingselend einen unerwartet gelungenen zeitgenössischen Ausdruck verlieh und überdies einen berührenden emotionalen Abgang hinlegte:

Die zutiefst menschelnde Komponente dieser Präsentation ist im ESC-Kontext reichweitenbedingt einfach grandios. Angebracht wäre daher eine Wiederholung dieser Über-Ästhetisierung von Elend, Krieg, Vertreibung und Ankommen im Grand Final vom ESC, einer bisweilen doch arg fragwürdigen Veranstaltung in der medial grell durchchoreographierten Wohlfühloase Europa.


Af­ter­glau­be

16. April 2016

Kaffeesatz, Hokuspokus, Aberglaube

Beim Durchblättern der Bäckerblume wäre ich nicht besonders verwundert, beim Querlesen der reformierten Presse vielleicht leicht irritiert, aber was zum Kuckuck sucht obiges Inserat in der linksalternativen WOZ? Opfer? Klarer Kündigungsgrund fürs Abo.


Nach Geschmack

4. März 2016

Die Salzburger Stier Preisträgerin 2016 Uta Köbernick singt und spielt im Bundeshaus zu Wiedikon am 6. März um 20.30 Uhr.

Als kleines Geschmacksmuster hier ihr «Lied zum Tag» aus PET:


Lost in Transla­ti­on

2. März 2016

Si certo, die tatsächlich erste Abstimmung seit langem, welche nicht zu Lasten von Ausländern ausfällt, bringt etwas Erleichterung. Claro que si waren diesmal nur 4 von 10 und nicht gleich jeder zweite potentielle Rausschmeisser. Bien sûr, man bleibt für viele weiterhin ein Fremdkörper in dieser akut gespalteten Gesellschaft. Aber voll töfte, weil ich jene dann doch überraschend deutliche Wende meiner Gastgeber nicht erwartet hatte, selbst dem vorsichtig aufkeimenden Trend einfach nicht traute. Nach Jahren der Ausländerei und noch längerem Hobbyschweizertum ist mir die helvetische Seele eigenartig fremd geblieben. Ich bekomme diesen Volksgeist einfach nicht zu fassen: eben noch läuft er geradezu hypnotisiert na­ti­o­nal­kon­ser­va­tiven Rattenfängern direkt in die Arme, überdrüssig von Dichtestress und Verstädterung schiebt er inmitten Europas einen Riegel vor die Türe, nur um dann das einmal aufgenommene Tempo fast schlagartig zu drosseln, ohne jedoch übermässig fies tönende Bremsgeräusche zu erzeugen.

«Wir (Schweizer) haben das Privileg uns gegenseitig verstehen zu müssen. Wir sind als kulturelle Grenzgänger ein Volk von Übersetzerinnen und Übersetzer.»

Bundesrat Alain Berset, 12.03.2014

Deutlich wurde: «Es langet, es reicht, ça suffit, no pasarán!». Schluss mit der Angstmache, der nationalistischen Schwarzmalerei und rezeptlosen Abschottung, keine Zwängerei. Seit dem EWR-Entscheid von 1992 gebärt die Stimmungsmaschinerie der SVP die immer gleichen Hirngespinste: das Ausland luge gierig auf das selbst­ge­nüg­same Eidgenössische Eiland, Offshore ist lukrativ, Verträge sind Zugeständnisse und Swissness sells weil sexy.

FIFA-Wahl, FIFA 2016, FIFA Chairman, Infantino 2016, Infantino, FIFA-President
Leserbrief zur sexy FIFA-Wahl

Man könnte sagen, sicher, mit einem Viertel oft versippten aber stimmlosen Bevölkerungsanteil stehe quasi ein qualitativer Umschlag dräuend bevor; man könnte sagen, ja, gerade die ruhig gestillten Arbeitsmigranten buckeln doch angenehm laut- und reibungslos und mehren dabei den Reichtum der Stimmgewaltigen, weil Arbeit im Erste-Welt-Primus Schweiz pekunär unschlagbar ist. Man könnte sagen das Schweizer Mantra Identität sei lediglich ein traumatisches Mobile, überdies kaum zu dechiffrieren und jedenfalls kein Gradmesser für wen auch immer.

Aber gewärmt hat das hoffnungsfrohe Resultat wie die zeitige Sonne im Frühjahr…